Barrierefreie Design-Systeme bauen
Strategien zur Erstellung von Komponentenbibliotheken, die für alle funktionieren und sich auf ARIA-Standards konzentrieren.
Barrierefreiheit ist kein nachträglicher Gedanke – sie sollte von Anfang an in jedes Design-System eingebettet sein. In diesem Artikel tauchen wir tief in Strategien ein, um Komponentenbibliotheken zu erstellen, die streng den ARIA-Standards folgen, ohne dabei die Ästhetik zu kompromittieren.
Warum Barrierefreiheit wichtig ist
Über 15% der Weltbevölkerung leben mit einer Form von Behinderung. Wenn wir barrierefreie Interfaces bauen, schließen wir niemanden aus und verbessern oft die Erfahrung für alle Nutzer.
ARIA-Grundlagen
ARIA (Accessible Rich Internet Applications) bietet semantische Informationen für assistive Technologien. Die wichtigsten Konzepte:
- Rollen: Definieren, was ein Element ist (button, navigation, dialog)
- Zustände: Beschreiben den aktuellen Status (aria-expanded, aria-selected)
- Eigenschaften: Geben zusätzliche Informationen (aria-label, aria-describedby)
Praktische Tipps
- Nutze native HTML-Elemente wo möglich
- Teste mit Screenreadern
- Achte auf Tastaturbedienbarkeit
- Verwende ausreichenden Farbkontrast